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15
Jun
2006

Am leipzig-stadion14.6.2006 war ich zusammen mit meiner Freundin und über 40.000 anderen Besuchern zu Gast beim FIFA-WM-Spiel der Gruppe H zwischen Spanien und der Ukraine in Leipzig.

Bilder davon gibt es in der Fotogalerie.

Ein kleiner Abriss dieses Tages in der WM-Stadt Leipzig ...

Am Tag des WM-Spieles Spanien - Ukraine starteten wir - meine Freundin und ich - gegen 8.30 Uhr mit dem Auto in Richtung Leipzig. Schon am Morgen erreichte die Temperatur bei vollem Sonnenschein mehr als 20 °C und laut Wettervorhersage mussten wir mit etwa 30°C rechnen. Also hieß es luftig anziehen.
Trotz aller Empfehlungen das Auto am Stadtrand stehen zu lassen und die Bahn zu nutzen, entschieden wir uns bis ins Zentrum zu fahren und am Zoo eine Parkmöglichkeit zu suchen. Trotz diverser Straßensperrungen in Richtung Stadion war es kein Problem, direkt das neue Parkhaus am Haupteingang des Zoo's zu nutzen.
Mit nur vier Euro Tagesmiete war man dabei und das Auto stand auf halbem Weg zwischen WM-Arena und Innenstadt. In diese begaben wir uns dann auch als erstes. Schon am Hauptbahnhof sammelten sich die Fans beider Teams, um von dort ins Zentrum zu pilgern. Rund um Nikolaikirche und Mädlerpassage herrschte eine ausgelassene Stimmung bei beiden Fangruppen und bei den neutralen Besuchern.
Trotz dass die spanischen Fans in der Überzahl waren, bevölkerten relativ viele ukrainische Schlachtenbummler die Straßen. Auffallend war auch die große Anzahl Deutscher, die sich mit spanischen Fanutensilien ausstaffiert und die Spanier unterstützt haben. Gegen 13 Uhr setzten wir uns langsam von der Fanmeile in Richtung Stadion in Bewegung. Über die Partymeile Gottschedstraße am Festwiesengelände angekommen, rasteten schon mehrere tausend Besucher unter den Bäumen. Kurz vor zwei ging es dann zum Haupteinlass. Nach etwa fünf Minuten Wartezeit war ich überrascht über die laschen Taschenkontrollen. Man musste den Rucksacke zwar aufmachen, jedoch durchsucht wurde er nicht wirklich. Da sind die Kontrollen vor den Dynamospielen um einiges schärfer. Auf dem Weg über die Festwiese zum Stadion sah es aus, wie auf einer Ameisenstraße. Sehr überrascht waren wir, als meine Freundin bei der zweiten Kartenkontrolle am Stadionzugang ihren Personalausweis vorweisen musste. Nach dem Zufallsprinzip war sie eine von wenigen, die dies tun mussten.
Im Stadion angekommen war es erstmal ziemlich laut. Beide Fangruppen sorgten schon für gute Stimmung. In Reihe vier, schräg hinter dem spanischen Tor sitzend, hatten wir trotzdem eine gute Sicht, da der Innenraum nochmal durch eine drei Meter hohe Mauer von den Rängen getrennt ist. Erstaunlicherweise waren viele Plätze nicht besetzt. Offizielle Angaben sprechen von 500 - ich würde behaupten, die Zahl lag sogar noch höher...
Zum Spiel selbst kann man kurz sagen, dass die Ukrainer kaum ins Spiel kamen, erst recht nach den beiden Toren in der 13. und 17. Minute.
Erstaunlich war der schwache, fast schon lustlose Auftritt von André Schewtschenko. Und wenn er mal eine gute Szene hätte haben können, stand er angeblich im Abseits. Angeblich deshalb, weil es aus unserer Position sehr schlecht zu sehen war, allerdings hob der Linienrichter mehrmals sehr spät die Fahne, einmal sogar erst, als der Schiedsrichter gerade pfiff. Nach der 2:0-Führung für Spanien machten die Fans noch mehr Stimmung und selbst die LaOla kam in Gang. Sie funktionierte beim ersten Mal (verständlicher Weise) nur bis zum ukrainischen Fanblock. Die folgenden Pfiffe allerdings ließen den Sportsgeist bei den Osteuropäern erwachen und auch sie sorgten bei der Welle für prächtige Stimmung. Zu Beginn der zweiten Hälfte dann der K.O. für die Ukrainer.
Der auch aus unserer Sicht unberechtigte Foulelfmeter und die Rote Karte sorgten für die endgültige Entscheidung. Die Spanier spielten ihr Pensum nach dem 3:0 herunter und ließen sogar noch ein paar gute Möglichkeiten für Voronin zu. Aber Torres mit dem 4:0 machte alles klar. Fangesänge hallten bis zum Schluss durch das Stadion und auch nach dem Schlusspfiff und der folgenden Wanderung aus dem Stadion in die Innenstadt blieb es nicht nur friedlich, sondern selbst die Ukrainer genossen trotz dieses Debakels diese WM-Atmosphäre.
Wie der Tag dann endete ist wohl allen noch bekannt, denn Deutschland spielte in Dortmund gegen Polen, was wir vor dem TV erlebten.

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