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16
Dez
2009
wappen_grhNur wenige Tage noch wird Zabeltitz als selbstständige Gemeinde mit seinen 10 Ortsteilen existieren, um ab 1. Januar 2010 in das Stadtgebiet der Großen Kreisstadt Großenhain eingemeindet zu werden. So bestimmten es die Zabeltitzer Bürger mit überwältigender Mehrheit (81% Zustimmung) am 7. Juni 2009 durch einen Bürgerentscheid. Die Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrages zwischen Großenhain und Zabeltitz fand am Donnerstag, dem 10. Dezember statt. Neben den unterzeichnenden Bürgermeistern Burkhart Müller (CDU) und Frank Thiele (FDP) waren auch Landrat Arndt Steinbach (CDU) und Landesdirektionspräsident Henry Hasenpflug (CDU) anwesend.
Damit wächst nicht nur das Großenhainer Stadtgebiet um weitere 53 km2 und die Einwohnerzahl um knapp 3.000 Bürger, sondern es wird im Laufe der Zeit auch eine Menge Veränderungen für die Einwohner der betroffenen Orte sowie für die Verwaltungen geben. Welche Auswirkungen diese Veränderungen haben werden - ob vorteilhaft oder nachteilig für die Bürger - muss man abwarten. Neben einer stattlichen Mitgift für die Großenhainer, man denke nur an den Barockgarten, die baulichen Sehenswürdigkeiten (Palais, Altes Schloss, St.-Georgen-Kirche, Bauernmuseum...), der Reputation als beliebtes Ausflugsziel, ein hervorragendes Vereinsleben mit dem Spielmannszug Zabeltitz als Aushängeschild oder auch das beliebte Park- und Schützenfest erwartet die Großenhainer sicherlich auch die eine oder andere Hypothek. So gilt die Gemeinde als ziemlich finanzschwach und seine Einwohner obendrein als etwas zänkisch wenn es um polarisierende Themen geht.
Welche Veränderungen werden am ehesten zu spüren sein? Die Hoffnung vieler Einwohner der Zabeltitzer Ortsteile lag beim "Ja" zum Bürgerentscheid zur Eingemeindung einerseits an der Befürchtung vor einem Anschluss an die Gemeinde Röderaue und später an Gröditz, vor allem aber auch darin, dass man als Ortschaft(en) von der guten wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Stadt Großenhain profitieren und finanziell besser ausgestattet werden könnte... Inwieweit die aufgrund der derzeit herrschenden Wirtschaftsflaute erfüllt wird, ist nicht vorhersehbar. Spürbare örtliche Veränderungen werden nun auch in den neuen Großenhainer Ortsteilen vor sich gehen, denn eine ganze Reihe von existierenden Straßennamen sollen augrund von Dopplungen umbenannt werden. Dies erscheint sinnvoll, denn schon jetzt haben Navigationsgeräte extreme Schwierigkeiten die beiden Hauptstraßen in Zabeltitz und Skäßchen auseinander zu halten. Mein persönlicher Favorit bei Umbenennungen ist das Voranstellen des jeweiligen Ortsnamens an den bisher existierenden, doppelten Straßennamen: aus Hauptstraße wird Zabeltitzer Hauptstraße oder aus Ringstraße wird Treugeböhlaer Ringstraße.
Ändern dürften sich auch die Postleitzahlen. Aus 01561 Zabeltitz wird wohl 01558 Großenhain OT Zabeltitz (oder Strauch, Görzig usw...). Was dies bedeutet dürfte vielen noch nicht klar sein, denn quasi jede Adressangabe muss korrigiert und jeder Ausweis mit diesen Angaben versehen - im Prinzip neu ausgestellt werden. Laut Rechtsprechung müssen Adressänderungen in Pässen unverzüglich unter Androhung eines Bußgeldes durchgeführt werden, jedoch wird es sicherlich ausnahmsweise angemessene Fristen geben.
Außerdem werden und wurden bereits (KITA-Beiträge) die für Großenhain gültigen Steuern- und Abgabensätze für die Neubürger gültig sein. So steigt z.B. der Grundsteuersatz geringfügig an.
Mit der Eingemeindung geht natürlich auch eine Umstrukturierung der Verwaltung einher. So wird es in Zabeltitz wahrscheinlich nur noch ein kleines Bürgerbüro geben und der Rest der Verwaltung zieht ins Großenhainer Rathaus. An Ort und Stelle verbleiben wird mit Sicherheit der Bauhof mit seinen wenigen Mitarbeitern und das Standesamt, welches ohnehin bisher nur eine Außenstelle des Großenhainer Standesamtes war.

Großenhainer Stadtratsmitglieder aus Zabeltitz:
  • Martina Tenner (CDU)
  • Jürgen Winkler (CDU)
  • Ramon Kuhbach (AL)
  • Mirko Seidel (AL)
  • Claus Hönicke (FDP)
Ortschaftsrat Zabeltitz:
  • Dorothea Böhme (CDU)
  • Katrin Bredemann (CDU)
  • Kerstin Werft (CDU)
  • ??? (CDU)
  • Fritz Woitaß (AL)

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