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31
Dez
2006

Karbid & Sauerampfer Am 27. Dezember 2006 wurde der Schauspieler Erwin Geschonneck 100 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums liefen im Fernsehen einige seiner besten Filme. Einer dieser Filme ist der 1963 entstandene Kultstreifen "Karbid und Sauerampfer".
Die Geschichte des Films basiert auf wahren Ereignissen und das Besondere ist, dass der Ort Zabeltitz Erwähnung findet...
Autor Hans Oliva-Hagen schrieb an dem Stoff schon während Gewissen in Aufruhr - ebenfalls mit Erwin Geschonneck in der Hauptrolle - gedreht wurde. Der kürzlich verstorbene Frank Beyer war Regisseur des Films.

Der Film enthält, wie in der damaligen Zeit üblich, nur relativ wenige Dialoge und besticht durch seinen bildlichen Pointenreichtum. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges liegt Dresden in Schutt und Asche. Darunter auch die Zigarettenfabrik. Für den Wiederaufbau benötigt man Karbid zum Schweißen. Kalle, der früher hier gearbeitet hat, möchte, dass sein alter Arbeitsplatz wieder aufgebaut wird. Deshalb macht sich der Nichtraucher Kalle auf, um Karbid zu beschaffen. In Wittenberge bekommt er sieben Fässer Karbid - und muss diese nun ohne eigenes Transportmittel nach Dresden schaffen. Als erstes nimmt ihn die sympathische Karla mit ihrem Fuhrwerk mit. Am liebsten würde er länger bei ihr bleiben, doch die Pflicht treibt ihn weiter. Er verspricht, wiederzukehren. Sein einziges Zahlungsmittel sind Zigaretten. Dafür wird er von einem LKW-Fahrer mitgenommen.
Letztlich wird die Rückfahrt deutlich schwerer als gedacht. Kalle wird verdächtigt, ein Plünderer zu sein, muss sich mit einem geschäftstüchtigen amerikanischen Soldaten auseinandersetzen, ebenso wie mit Rotarmisten, die ihm mehrere seiner Fässer abnehmen. Er erleidet Schiffbruch und muss sich einer mannstollen Witwe erwehren.

Als er irgendwo in der Nähe von Mühlberg ist, wird er von einem zum Leichenwagen umgebauten und von einem Pferd gezogenen Pritschenwagen mitgenommen. Als der Fahrer ihn fragt, wo es denn hingehen solle, antwortet er: "Meister;  Wenn Sie mich nach Zabeltitz bringen, halte ich ihnen eine Grabrede, wie es selbst der Papst nicht besser kann!"
Trotz aller Widrigkeiten bringt er zwei Fässer bis nach Dresden. Nun kann ein Neuanfang beginnen. Nicht zuletzt, weil es für den Hallodri Kalle nötig ist, eine gute Grundlage zu schaffen; immerhin werden er und Karla Eltern.

Der echte Karbid-Kalle - Richard Hartmann - hatte mehr Erfolg als Karbid-Kalle im Film. Mit einem Kollegen brachte er alle seine neun Fässer ins Werk. Allerdings erlebte er nicht ganz so aufregende Abenteuer und zeugte unterwegs auch kein Kind. Für Erwin Geschonneck war der Film der endgültige, wenn auch späte, Durchbruch zum großen DEFA-Star und Charakterkomiker.

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