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26
Apr
2013
schnee1Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für den Winter 2012 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G61 vom 04.04.2012. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.

Der Winter 2011/2012 spielte mit uns ein bisschen verrückt. Zumindest verlief er nicht annähernd so, wie wir uns ihn wünschen oder sagen wir, wie er zu dieser Jahreszeit normal wäre. Denn der sehr milde Wintermonat Dezember brachte uns in nur 5 Nächten leichten Bodenfrost und keinen Schnee. Also von "Weißer Weihnacht" keine Spur. Dafür 20 Tage Regenwetter mit 72 l/m2. Die Monatsdurchschnittstemperatur war um rund 7 Grad wärmer als im Dezember 2010. Silvester gerade so um die 0°C und am Neujahrstag 12°C - das ist schon außergewöhnlich. Der Höhepunkt dieses bis weit in den Januar sehr milden Wetters waren mahlzeitausreichende Pfifferlingsfunde im Januar 2012. Doch dann setzte sich in relativ kurzer Zeit ein ausgedehntes osteuropäisches Hochdruckgebiet mit sibirischer Kälte bei uns durch. Die Temperaturen fielen ab dem 26.Januar kontinuierlich nach unten. Sie blieben in den Nächten für mehr als zwei Wochen im zweistelligen minusbereich. In Ortrand wurde in der Nacht zum 6.Februar -20,9°C gemessen, so niedrig wie schon lange nicht. Bis zur Monatsmitte wurden 17 Eistage registriert. Ohne Schneeschutz drang der Frost je nach Bodenbeschaffenheit 30-70cm ins Erdreich ein. Seen und Wasserläufe froren zu, der Schiffsverkehr musste auf Oder, Elbe und Rhein teilweise eingestellt werden. Auf den Flüssen im Spreewald und auf der Binnenalster in Hamburg tummelten sich tausende Schlittschuhläufer. Nennenswerte Schneefälle gab es im Februar nicht. Dann im März der Umschwung. Am 25. des Monats stiegen die Temperaturen in manchen Gegenden bei anhaltendem Sonnenschein auf über 20°C.
G.Kobel
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