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07
Mär
2007
wetter2.jpg Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für das Jahr 2006 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G40 vom 22.12.2006. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.

Der gleich nach Weihnachten einsetzende Schneefall und die tiefen Temperaturen von -12 °C leiteten eine für uns ungewöhnliche und lang anhaltende Winterperiode ein. Mit 15 cm Schnee begann der Januar, er brachte uns ununterbrochen Nachtfröste bis sogar -18 °C, die so niedrig für unsere Region selten sind. Auch die Tagestemperaturen blieben an 15 Tagen im Frostbereich. Es folgte ein ruhiger, schöner Wintermonat Februar mit 17 Frostnächten wieder mit Tiefstwerten bis 15 Grad unter Null. Bis auf das Tauwetter mit Regen vom 7. bis 10. Februar, das zu ziemlichen Überschwemmungen führte, kam es durch teilweise intensive Schneefälle zu einer langlebigen Schneedecke, die bis zum 22. März liegen blieb.

24 cm Schneehöhe noch am 12. März hat für unsere Gegend Seltenheitswert. So gesehen war der diesjährige März mehr ein Winter- als ein Frühlingsmonat, zumal es bis über den Frühlingsanfang auch durchweg Nachtfröste gab. Die Monate April und Mai verliefen einigermaßen ausgeglichen. Die gefürchteten Eisheiligen blieben bei uns aus. Nach der trockenen ersten Maihälfte war dann der gefallene Niederschlag zufriedenstellend, doch die im Juni einsetzenden, hochsommerlichen Temperaturen, die bis Ende Juli ununterbrochen anhielten, ließen viele Pflanzen in Feld und Flur vertrocknen. Besonders die geringe Niederschlagsmenge im Juli und die trockenen Ostwinde trugen zu teilweiser Notreife von Getreide, Sonnenblumen und Mais bei. Das Wachstum der Kartoffeln und Rüben war stark gefährdet. Rinder auf den Weiden mussten zusätzlich aus der Winterbevorratung versorgt werden. In Gräben und Flüssen wurde das Wasser für Fische und Schifffahrt knapp. Die Kleingärtner mussten ihre Kulturen verstärkt bewässern. Der Juli mit 23 Tagen ohne Regen und durchweg Temperaturen über 25 °C mit dem Maximalwert von 37,9 °C erinnert an den sehr trockenen und heißen Sommer 2003.
Der dann durchweg regnerisch und relativ kühl. Mit nur acht Sommertagen war von den sogenannten heißen Hundstagen nichts zu spüren. Ganz anders der September. Der Sommer kam mit 14 Sommertagen zurück. Es regnete an nur zwei Tagen. Zum Vergleich:
   Tagesdurchschnittstemperatur 
  
   durchschnittlicher Niederschlag 
 Juni  26,2 °C
     
 Juli  30,8 °C
   Juli   24 mm 
 August  23,6 °C
   August  66 mm
 September  24,3 °C
   September   6 mm

Auch mit schönstem Herbstwetter erfreute uns der Oktober.  Die einsetzende Laubfärbung bei häufigem Sonnenschein begleitete uns bis weit in den November. Die ersten leichten Nachtfröste vom 2. bis 4. November richteten unter den sehr schönen Herbstblühern keinen Schaden an. Begünstigt durch das milde Wetter wuchsen jetzt noch zur Freude der Pilzsucher gesunde Steinpilze, Maronen und Stürme sind bis jetzt weitgehend ausgeblieben. Die erste richtige Waschküche gab es am 30. November. Über Ortrand gingen in diesem Jahr 12 Gewitter nieder; das erste am 17. April. Bis zum 1. Dezember fielen bei uns an 111 Tagen Niederschläge, davon an 24 Tagen Schnee. Die Gesamtmenge beträgt 472 mm. Das sind 100 mm weniger als im Vorjahr und 180 mm weniger als im langjährigen Durchschnitt; aber immerhin 75 mm mehr als im Trockenjahr 2003.
Es wurden 53 Sommertage (über 25 °C), 32 Hitzetage (über 30 °C) und ein Tropentag (über 35 °C tagsüber und über 20 °C in der Nacht) registriert. 

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