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Sep
2008
wetter6.jpgDie nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für den Zeitraum 1/2008 bis 8/2008 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G47 vom 19.09.2008. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.

Wie können wirr doch froh und dankbar sein, dass es auch in diesem Jahr bisher bei uns solche heftigen Unwetter, wie sie leider in anderen Teilen Deutschlands auftraten, nicht gab. In den vergangenen Frühlings- und Sommermonaten ging es aber auch in unserer Region mit den Temperaturen, Niederschlägen und Luftbewegungen stets auf und ab, eigentlich genau so, wie es viele Meteorologen voraussagten. Wetterlaunisch zeigte sich der April. An 17 Regentagen fielen satte 109 l/m2; im Vorjahr waren es katastrophale 0 l/m2. Die zwei Gewitter am 12. und 14. April brachten allein ergiebige 51 mm. Der diesjährige April war damit der regenreichste seit 15 Jahren. Die Monatsdurchschnittstemperatur lag 2 Grad niedriger als im Vorjahr. Durch den milden Winter begann die Blüte bei Pfirsich und Kirsche bereits anfangs des Monats, dauerte daraufhin wegen des kühlen Wetters jedoch relativ lange an.
Der Mai verwöhnte uns mit viel Sonnenschein und strahlendem Pfingstwetter. Die gefürchteten Eisheiligen hinterließen keinen Schaden, obwohl begünstigt durch die sternenklaren Nächte in 18 Nächten die Temperaturen im einstelligen Bereich lagen. Tiefstwert war am 20. Mai in 2 Metern Höhe 3°C. Der Monatsdurchshnittswert betrug 16,3°C. Nach überdurchschnittlichem Niederschlag im April fielen nur 11,4 mm, das ist wiederum seit mehr als 20 Jahren die geringste Menge. Diese Trockenperiode setzte sich bis Mitte Juni fort. Die hochsommerliche Periode mit Temperaturen bis 32°C wurde dann durch den einsetzenden Regen und die nördlichen Winde vorerst beendet. Eine Woche "Schafskälte" und danach wieder der Jahreszeit entsprechende Temperaturen. Es fielen 65mm Regen. Die Halbjahresmenge 2008 liegt mit 54l/m2 über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Nach der Siebenschläferregel müsste es einen wechselhaften und mäßigwarmen Hochsommer geben. Nun, der Juni zeigte sich als warmer Sommermonat. Die 52mm Regen auf 14 Tage gleichmäßig verteilt ließen keine lange Trockenperiode aufkommen. Kühle 20°C wechselten sich mit 9 Sommer- und 10 Hitzetagen bis zu 35,5°C ab. Die Monatsdurchschnittstemperatur betrug 20,7°C und ist damit 0,5°C höher als im letzten Jahr. Die beiden Gewitter gingen ohne Schäden zu verursachen nieder, wogegen es im Westen und Süden unseres Landes wieder Sturm-, Hagel- und Hochwasserschäden gab. Das Pilzaufkommen in unseren Wäldern war bisher unbefriedigend, wogegen die Tomaten-, Gurken- und Zucchiniernte sehr gut ausfiel. Das Aufkommen der Nacktschnecken war in Feuchtzonen unserer Gärten bis dato durchaus imposant. Der August begann kurios. Vom bisher wärmsten Tag des Jahres mit 35,8°C ging es nach dem nachmittäglichen Gewitter innerhalb von zwei Stunden hinab auf nur noch 20°C. Insgesamt war der August mit nur drei Hitze- und 11 Sommertagen relativ kühl und wechselhaft. Es fielen 97 l/m2 Regen, teilweise wolkenbruchartig. Das begünstigte nicht nur das üppige Grün unserer Rasenflächen, sondern auch das Pilzwachstum in unseren Wäldern. Wenn wir uns jetzt vom Sommer 2008 verabschieden, dann können wir doch eigentlich mit ihm zufrieden sein, verlief er doch etwa so, wie es die Siebenschläferregel voraussagte.
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