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15
Sep
2011
weatherDie nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für das Jahr 2011 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G59 vom 15.09.2011. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.

... Kommen wir nun zu den Tatsachen der ersten 8 Monate des Jahres 2011.
Nach dem hochwinterlichen Dezember war der Januar relativ mild. Die 26 cm Schneedecke aus dem alten Jahr schmolzen dahin. Dass die Januarniederschläge, es waren 50 mm, hauptsächlich als Regen fielen, ist außergewöhnlich. Schnee gab es im Februar auch nur an vier Tagen 2 cm. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug nur 13 mm. Die Tagestemperaturen lagen überwiegend über 0°C. Anhaltende Nachtfröste ohne Schnee wirkten sich ungünstig auf die Pflanzenwelt in Feld und Garten aus.
Es folgte ein sonnenscheinreicher März auch mit wieder dürftigen 23 mm Niederschlag. Dies wirkte sich allerdings günstig auf das Abtrocknen der überfluteten Felder und Wiesen aus. So ließ die Sonne schon im März alle Frühblüher wie Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokus, Osterglocken und Forsythia in ihrer ganzen Pracht erscheinen. Durch das weiter sonnenscheinreiche Wetter erblühten ab Mitte April alle Obstbäume. Wir erlebten schönstes Osterwetter. Nach den alten Bauernregeln gestaltete sich das Maiwetter äußerst ungünstig. Durchweg Sonnenschein und trockene Nord-Ost-Winde ließen den Erdboden stark austrocknen. Es fielen an 7 Tagen nur 17 mm Regen, das sind 40 l/m2 unter dem langjährigen Mittelwert. Das war für die gesamte Vegetation äußerst ungünstig. Es musste die Waldbrandwarnstufe IV ausgerufen werden. Angekündigte Gewitterregen fielen aus. Das erste Gewitter des Jahres war nur kurz und brachte keinen Regen. Die vorgezogenen Eisheiligen am 4. und 5. Mai mit Nachttemperaturen unter 0°C hinterließen Schäden an empfindlichen Pflanzen.
Und wie gestaltete sich der Juni? Bei hochsommerlichen Temperaturen mit 12 Sommer und 10 Hitzetagen (bis 34,3 °C am 5.6. als Spitzenwert) fielen immerhin 47 mm Regen. Es wurden 5 Gewitter registriert. Die Halbjahresniederschlagsmenge beträgt 182 mm, das sind 150 l/m2 unter dem langjährigen Durchschnittswert. Am 27.Juni war "Siebenschläfer", er war heiß und trocken. Zwei Tage später fiel die Temperatur um mehr als 10 Grad. Es wurde unbeständig. Das Wetter kurz vor und nach dem Siebenschläfertag gestaltete sich sehr unbeständig und so blieb es dann auch bis weit in den August hinein. Heftige Gewitter und Niederschläge ab dem 21.Juni waren der Beginn eines recht durchwachsenen Hochsommers. 17 Regentage, begleitet von einigen Gewittern brachten allein im Juli 191 mm Niederschlag. Damit bestätigte sich der Juli abermals als regenreichster Monat vieler Jahre. Auch die Temperaturen blieben an 17 Tagen unter dem sommerlichen Wert von 25°C. So wechselhaft blieb es dann bis zum 20.August. Es baute sich einfach kein stabiles sommerliches Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf. Auch die bis dahin schon wieder gefallenen 44 l/m2 sorgten überall in der Natur für wachstumsreiches, sattes Grün. Mais und Sonnenblumen auf den großen Äckern wachsen prächtig. Die Pilzsucher kommen mit gefüllten Körben aus den Wäldern. Leider hatten die Landwirte große Probleme bei der Einbringung der Getreideernte. Die lang anhaltende Nässe begünstigte wieder die Krautfäule bei Kartoffeln und Tomaten. ...
Ihr Wetterbeobachter Günter Knobel.
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